Verein

Vereinsgeschichte Erst Ende der achtziger Jahre konnten Marco Rudolph, Diego Drumm, Myrko Schade und Rico Kubat u.a. unter Leitung von Dietmar Schnieber eine neue Erfolgswelle einleiten. Diesmal konnten auch internationale Erfolge erkämpft werden. Allen voran Marco Rudolph, der über den Junioreneuropameistertitel 1987 schnell den Anschluss im Seniorenbereich schaffte und seine Laufbahn als Amateurboxer 1991 mit dem Weltmeistertitel und 1992 mit der Olympischen Silbermedaille krönte.Zunächst konnten Sportler wie Rico Kubat, Vizejuniorenweltmeister und Kay Pielert Juniorenwelt- und europameister die Erfolge, insbesondere im Nachwuchsbereich, fortsetzen. In den Jahren nach der Deutschen Wiedervereinigung und dem damit verbundenen Wegfall der Staatlichen Sport-Förderung gab es auch im Cottbuser Boxsport einen Leistungsknick. Trotz Erfolge wie der Deutsche Mannschaftstitel 1991/92, 1993/94 und 1994/95, gemeinsam mit den Frankfurter Boxring, als Boxring Brandenburg gelang es nicht, eine stabile finanzielle Basis zu schaffen. Rico Kubat und Kay Pielert wechselten zu finanzkräftigeren Vereine in den alten Bundesländern. Marco Rudolph, Mario Veit und Trainer Dietmar Schnieber wechselten ins Profilager und einige andere Leistungsträger beendeten ihre aktive Laufbahn. Sofort nach der Wende wurde damit begonnen unter den neuen politischen Bedingungen Strukturen auszuprägen, die eine planmäßige Entwicklung von Spitzenleistungen in der Sportart möglich machen. So wurde 1990 der Amateur-Box-Verband Land Brandenburg e. V. (ABVLB) gegründet und der Verband trat dem Deutschen Amateur-Box-Verband e. V. (DABV) bei. Gleichzeitig wurde 1992 der BC Cottbus e. V. gegründet, der als Rechtsnachfolger des SC Cottbus, Sektion Boxen zu betrachten ist. Auf der Grundlage der sportlichen Erfolge der letzten Jahre in Cottbus wurde der Olympiastützpunkt Cottbus/Frankfurt(Oder) (OSP) gegründet. Der OSP leitete von nun an den Leistungssport in der Region. In den Landesfachverbänden, so auch im Boxen, wurden Landesleistungsstützpunkte gegründet. Einer davon war in Cottbus beheimatet. Der DABV benannte seinerseits Bundesstützpunkte u. a. einen in Cottbus. Damit waren in Cottbus alle Strukturen des Leistungssports beheimatet die eine planmäßige Förderung und Unterstützung des Leistungssports ermöglichten.
© Boxclub Cottbus e.V.

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Vereinsgeschichte Erst Ende der achtziger Jahre konnten Marco Rudolph, Diego Drumm, Myrko Schade und Rico Kubat u.a. unter Leitung von Dietmar Schnieber eine neue Erfolgswelle einleiten. Diesmal konnten auch internationale Erfolge erkämpft werden. Allen voran Marco Rudolph, der über den Junioreneuropameistertitel 1987 schnell den Anschluss im Seniorenbereich schaffte und seine Laufbahn als Amateurboxer 1991 mit dem Weltmeistertitel und 1992 mit der Olympischen Silbermedaille krönte.Zunächst konnten Sportler wie Rico Kubat, Vizejuniorenweltmeister und Kay Pielert Juniorenwelt- und europameister die Erfolge, insbesondere im Nachwuchsbereich, fortsetzen. In den Jahren nach der Deutschen Wiedervereinigung und dem damit verbundenen Wegfall der Staatlichen Sport-Förderung gab es auch im Cottbuser Boxsport einen Leistungsknick. Trotz Erfolge wie der Deutsche Mannschaftstitel 1991/92, 1993/94 und 1994/95, gemeinsam mit den Frankfurter Boxring, als Boxring Brandenburg gelang es nicht, eine stabile finanzielle Basis zu schaffen. Rico Kubat und Kay Pielert wechselten zu finanzkräftigeren Vereine in den alten Bundesländern. Marco Rudolph, Mario Veit und Trainer Dietmar Schnieber wechselten ins Profilager und einige andere Leistungsträger beendeten ihre aktive Laufbahn. Sofort nach der Wende wurde damit begonnen unter den neuen politischen Bedingungen Strukturen auszuprägen, die eine planmäßige Entwicklung von Spitzenleistungen in der Sportart möglich machen. So wurde 1990 der Amateur-Box-Verband Land Brandenburg e. V. (ABVLB) gegründet und der Verband trat dem Deutschen Amateur-Box-Verband e. V. (DABV) bei. Gleichzeitig wurde 1992 der BC Cottbus e. V. gegründet, der als Rechtsnachfolger des SC Cottbus, Sektion Boxen zu betrachten ist. Auf der Grundlage der sportlichen Erfolge der letzten Jahre in Cottbus wurde der Olympiastützpunkt Cottbus/Frankfurt(Oder) (OSP) gegründet. Der OSP leitete von nun an den Leistungssport in der Region. In den Landesfachverbänden, so auch im Boxen, wurden Landesleistungsstützpunkte gegründet. Einer davon war in Cottbus beheimatet. Der DABV benannte seinerseits Bundesstützpunkte u. a. einen in Cottbus. Damit waren in Cottbus alle Strukturen des Leistungssports beheimatet die eine planmäßige Förderung und Unterstützung des Leistungssports ermöglichten.
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